Chronische Übersäuerung (Latente Azidose)
- am September 29, 2013
- von Brigitte Köster
- in Allgemein
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Der Stoffwechsel eines jeden Organismus benötigt ein bestimmtes Säure-Basen Verhältnis (pH-Wert) um optimal funktionieren zu können. Bei der chronischen Übersäuerung kommt es zu einem Mangel an Basen und einem Zuviel an Säuren.
Der Organismus ist mit einem Puffersystem ausgestattet, welches dazu dient den pH-Wert ständig zu regulieren. Eine erhöhte Zufuhr an Säuren über einen langen Zeitraum ist folglich ein Dauerstressor für dieses System. Das hat zur Folge, das die Pufferkapazität des Blutes vermindert wird und sich der pH-Wert in Richtung sauer verschiebt. Die sauren Metaboliten lagern sich im Intrazellulärraum, im Bindegewebe und den Muskeln ab. Im weiteren Verlauf werden zur Neutralisation u.A. Mineralien aus den Knochen freigesetzt. Es kann demnach auch einen Zusammenhang zwischen Übersäuerung und degenerativen Erkranken wie Spat, Arthrosen etc. geben.
Was sind die Faktoren für eine erhöhte Zufuhr an Säuren?
Die Qualität des Grundfutters (Heu, Gras) nimmt ab. Das lässt sich am Beispiel des sauren Regens verdeutlichen. Der pH-Wert des Regens ist in den sauren Bereich verschoben. Als Ausgleich werden der Erde Mineralien entzogen, welche den Pflanzen zur optimalen Entwicklung fehlt.
Oft ist das Futter zu Eiweiss lastig bei unzureichender Bewegung.
Einige schulmedizinische Medikamente bewirken eine Verschiebung ins saure Millieu. Dies sind z.b. Cortison, Antiphlogistica (Phenylbutazon und Salizilsäureverbindungen.
Elektrische und magnetische Wechslefelder erzeugen ebenfalls ein saures Millieu.
All diese Faktoren haben ausserdem negative Auswirkungen auf die Darmflora, wo sich fäulnisbildende Bakterien vermehren und zusätzlich Säuren produzieren.
Durch die chronische Übersäuerung werden im Körper Mineralstoffreserven abgebaut, was sich in einer abnehmenden Lebensvitalität und Leistungsfähigkeit äussert und mit vielen unterschiedliche Symptomen einhergehen kann. Oft haben wir es auch mit Therapieresistenzen, sowohl im schulmedizinischen, als auch im naturheilkundlichen Bereich zu tun. Hinzu kommt, das Bakterien, Viren und Pilze sich in einem saueren Millieu wohlfühlen und somit auch die Anfälligkeit für Erkrankungen dieser Gattung erhöht wird.
Wenn Sie Fragen zu den Möglichkeiten der Vorbeugung und Behandlung haben, sprechen Sie mich an!!!
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