TCM Frühjahr – WP Holz
- am März 27, 2022
- von Brigitte Köster
- in Akupunktur
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Wandlungsphase (WP) Holz:
Holz verdeutlicht Spannkraft und das Wachsen. Entwicklung, Potential und Energie wird angereichert. Daher gilt das Holz als „junges Yang“ und symbolisiert Geburt, Neubeginn, Expansion und Wandel. Genau so wie wir es gerade in der Natur erleben. Alles beginnt zu wachsen, das „Alte“ wird beiseite gelegt und von dem „Neuen“ sozusagen überrannt.
Als Beispiel sei der Baum (Holz) angeführt. Er wächst solange er lebt. Seine Wurzeln reichen tief in die Erde und mit seinen Ästen scheint er den Himmel zu berühren. Er ist fest und stark, verwurzelt und dennoch biegsam und anpassungsfähig. Er unterliegt ständiger Veränderung in einem vorgegebenen Rhythmus.
Die Funktion der WP ergibt sich aus den zugeordneten Meridianen Leber (Le= Yin) und Gallenblase (Gb=Yang).
Die Leber steht für die potenzielle Aktivität und Dynamik. Hier werden Tatendrang, der Impuls zur Aktivität und Antrieb gebildet. Der Leber-Meridian gilt auch als Power-Meridian und agiert in Bezug zu dem übrigen Organismus als eine Art Feldherr, Heeresführer oder General. Er reagiert sehr empfindlich auf emotionale Belastungen (Stress).
Daraus ergibt sich auch das ihm zugehörige Gewebe, nämlich die Muskeln, Sehnen und Bänder als aktiver Teil des Bewegungsapparates.
Störungen in dieser Wandlungsphase schlagen sich vor allem bei den Sportpferden gleich doppelt negativ nieder, da sowohl die mentale, als auch die physische Konstitution betroffen ist.
Ebenso gibt der „Glanz der Augen“ entsprechende Hinweise. Diese sind sowohl das zugeordnete Sinnesorgan, als auch die Körperöffnung. Ein apathischer Blick (der in der Regel dann vorliegt, wenn die Tiere emotional belastet sind) oder tränende Augen können folglich ein Hinweis auf eine Störung der Leber sein.
Die Hufe, bzw. das Horn haben einen starken Bezug zur WP Holz (Manifestation nach außen) und somit auch zum Le- und Gb-Meridian. Rillen, Rissen oder Strukturveränderungen (z.B. Futterumstellung, nach Vergiftungen, Rehe etc.) weisen auf eine Störung im Gb- oder Le-Meridian hin.
Holz wird geographisch dem Osten zugeordnet. Jahreszeitlich entspricht es dem Frühling, energetisch einer sich entwickelnden, aufsteigenden Yang Energie (s.o.), die im Bereich der Witterung dem Wind, der für den Frühling mit seinen Witterungsumschwüngen typisch ist, zugeordnet ist.
Im Leber-Typ stehende Pferde:
Leistungsfähige, muskulöse Pferde, die zu Muskelverspannung und festem Rücken neigen. Sie sind lernwillig, sollten aber nicht überfordert werden. Sie mögen keine Veränderungen und brauchen ihren Rhythmus.
Dem Gb-Meridian wird die Entschlusskraft zugeordnet. Er wird auch als Kanzler bezeichnet und ist das Organ der ausgleichenden Mitte und des Rechts und der Korrektheit. Er wird häufig über das Futter oder starke Emotionen gestört. Letzteres äußert sich durch Ängstlichkeit und Schreckhaftigkeit.
Der Gb-Meridian „umspült“ die Hüften. Ein freier Energiefluss ist folglich für den Bewegungsapparat und damit für die Leistungsfähigkeit sehr wichtig.
Beachte:
Das Pferd hat keine Gallenblase, aber dennoch einen Gb-Meridian.
Ergebnisse der Testung von Shivering-Pferden
- am Juli 02, 2024
- von Brigitte Köster
- in Dry Needling
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Wie einige von euch vielleicht mitbekommen haben, habe ich im letzten Jahr einige Pferde mit der Diagnose Shivering getestet um zu schauen, ob es gemeinsame Ergebnisse gibt.
Definition Shivering:
Mit Shivering bezeichnet man ein nervöses oder neuromuskuläres Syndrom, welches bereits seit langer Zeit beobachtet wird. Die Erkrankung ist weitgehend unerforscht und man findet sowohl im Netz, als auch in der veterinärmedizinischen Fachliteratur wenig Informationen.
Die betroffenen Pferde zeigen beim Anführen oder Rückwärtsrichten zitternde Bewegungen der Hinterhand, die meistens mit einem Anheben derselben verbunden ist. Das Zittern verschwindet wenn die Pferde einige Meter gelaufen sind.
Die Pferde laufen schlecht bis gar nicht rückwärts und haben Probleme die Hinterhand über längere Zeit anzuheben (wie z.B. beim Schmied).
Die meisten Pferde haben ein Problem beim Transport.
Oftmals zeigt sich im Schritt das die Pferde das betroffene Bein in der Bewegung mit einer nachaußen kreisenden Bewegung nach vorne bringen.
Die Symptomatik ist in ihrer Intensität unterschiedlich ausgeprägt und es sind alle Pferderassen betroffen, allerdings eher die leichteren, sportlichen Rassen.
Da die Pferde in der Regel in ihrer Leistungsbereitschaft nicht eingeschränkt sind und keine Schmerzen haben, gibt es kaum wissenschaftliche Studien zu dem Thema.
Da ich in der letzten Zeit aber immer wieder von Fällen gehört habe, fand ich es interessant mal einige betroffenen Pferde durch zu testen, um zu dokumentieren, ob es Gemeinsamkeiten in den Ergebnissen gibt und welche Strukturen im Organismus betroffen sind.
Ursachen:
Die genauen Ursachen der Erkrankung konnten noch nicht abschließend festgestellt werden. Diskutiert werden u.a. neurologische Ursachen, genetische Defekte, Traumen und muskuläre Ursachen.
Stephanie Valberg DVM PhD Dip. ACVIM,College of Veterinary Medicine, University of Minnesota und John Baird BVSc. PhD Ontario Veterinary College, University of Guelph berichten in ihrer Zusammenfassung zum Thema von einer Studie wo die Muskelbiopsie zeigte, dass die betroffenen Pferde weniger Glykogen in den Muskelzellen eingelagert haben und dadurch die Reserven schneller abgebaut werden. Dies könnte zu den lokalisierten Muskelkrämpfen führen.
Das heißt es könnte sich möglicherweise um eine Stoffwechselstörung der Muskulatur handeln.
Testungen:
Die Tests wurden alle nach einer Erstanamnese anhand von Haar- und Speichelproben mit dem Bioresonanzgerät Rayonex PS 10 durchgeführt.
Mehr zur Bioresonanz:
https://www.thp-koester.de/therapiearten/bioresonanz/
und hier
https://www.thp-koester.de/erklaerung-der-bioresonanz-bei-allergiebehandlung-von-prof-heimes/
Die Pferde waren im Alter von 4-20 jährig und die Symptome waren von leicht bis massiv in ihrer Intensität.
Es handelte sich um Warmblutpferde die teilweise erfolgreich im Sport eingesetzt werden (Springen und Dressur).
Neben den individuellen Frequenzen waren bei allen getesteten Pferden folgende Frequenzspektren blockiert:
– Milz-Pankreas-Meridian
– Nieren-Meridian
– Säure-Basen-Haushalt
– Mangan
– Muskulatur
Bei ca. 80% zusätzlich:
-Kohlehydratstoffwechsel
– Enzyme
Betrachtung der Ergebnisse in Bezug auf die Symptomatik:
Der Milz-Pankreas (MP) Meridian:
- Sorgt für Umwandlung und Transport
- Regiert die Muskeln und die Glieder
- Kontrolliert Xue (Blut)
- Hält die Organe an ihrem Platz
- Große Bedeutung als Fundament für die nachgeburtlichen Lebensvorgänge, insbesondere als Speicher der Bauenergie
- Grundlegendes Element für alle physikalischen Vorgänge.
- Versorgt die Muskeln mit Qi
- Findet durch MP kein ausreichender Transport der Substanzen statt, besteht ein Mangel an Qi und Xue und die Muskeln werden nicht genügend ernährt. Sie verlieren ihren Tonus.
Hier haben wir folglich einen deutlichen Bezug zu den Muskeln, bzw. zu der vorliegenden Symptomatik. Die Muskulatur wird nicht richtig versorgt, es kommt zu Qi-Stagnationen oder Qi-Leere, welche sich in den Spasmen, bzw. dem Zittern äußert.
Hinzu kommt noch, das der MP-Meridian für die Mitte steht. Bei vielen der Shivering Pferden hat man das Gefühl, das Zittern ist auch ein Ausdruck des „fehlenden Gleichgewichts“. Wenn sich die Pferde ausbalanciert haben, geht es besser.
Der Nieren-Meridian:
Der Nierenmeridian ist der Sitz der angeborenen Konstitution und wird in alten Texten als Instanz der Potenzierung der Kraft beschrieben. Typische Symptome bei Störungen des Nieren-Meridians sind u.a. Lahmheiten oder Schwäche der hinteren Extremitäten.
Säure-Basen-Haushalt:
Ein Ungleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt ist allgemein ein großes Problem und kann durch viele Faktoren ausgelöst werden. Häufig handelt es sich jedoch um Fütterungsfehler.
Die Anzeichen einer chronischen Übersäuerung sind vielfältig. U.a. zeigt sie sich in Muskelverspannungen.
Mangan:
Schaut man sich an, an welchen Vorgängen Mangan, bezogen auf die Muskulatur beteiligt ist, macht es Sinn:
– Mangan ist essentiell für viele enzymatische Vorgänge, sowohl als Bestandteil, als auch als Co-Faktor.
– Manganmangel kann zu hohen CK-Werten im Blutbild führen, welche zu Muskelverspannungen, steifem Gang und Rittigkeitsproblemen führen kann.
– Mangan unterstützen den Laktatabbau (Milchsäureabbau) und ist damit wesentliche Faktoren für eine lockere Muskulatur. Laktat sollte bei Leistungspferden möglichst wenig aus anaerober Verbrennung gebildet werden. Um die Milchsäure wieder zu verbrennungsfähiger Glucose zu verstoffwechseln, benötigt die Leber das Enzym Pyruvatcarboxylase. Dieses Enzym funktioniert nur mit Hilfe des Spurenelements Mangan
In der Fachliteratur wird ein Manganmangel kaum beschrieben, da man davon ausgeht, dass die Pferde ausreichend Mangan über das Heu aufnehmen. Lediglich bei hohen Calciumgaben kann es zu einem vorübergehenden Manganmangel kommen, da Calcium Mangan aufbraucht.
Es ist aber auch bekannt, das kalkhaltigen Böden mit einem hohem pH-Wert einen sehr niedrigen Mangangehalt haben, so dass man davon ausgehen kann, dass die Manganversorgung heute doch nicht mehr überall ausreichend ist.
Interessanterweise teste ich bei vielen Pferden einen Manganmangel. Eine Substitution bringt bei 98% eine Verbesserung der Symptomatik.
Behandlung:
Alle Pferden erhielten 1 Dose Rayobase von der Fa. Rayonex, um den Säure-Basen-Haushalt zu regulieren.
Weiterhin wurde bei allen Mangan (Fa. NAVALIS) substituiert.
Zusätzlich wurden energetisierte Tabletten mit den aufgespielten Frequenzen verabreicht.
Rückmeldungen:
Von ca. 80% der Besitzer habe ich eine Rückmeldung bekommen. Fast alle berichteten von einer leichten Verbesserung der Symptome.
Ein Pferd wurde 4 Wochen alle zwei Tage mit dem PS 10 behandelt. Während der Zeit der Behandlung besserten sich die Symptome, waren aber nie ganz weg. Nach der Behandlung kam es wieder zu einer Verschlechterung, allerdings nicht so schlimm wie vor der Behandlung.
FAZIT:
In Anbetracht der Tatsache, dass auch die Shivering-Problematik in den letzten Jahren häufiger auftritt (wie auch die anderen Stoffwechsel-/Muskelerkrankungen) macht es sicherlich Sinn in Richtung hin zu einer Stoffwechselproblematik in der Muskulatur zu denken.
Interessanterweise wird häufig ein neuromuskuläres Problem als Ursache angenommen. In der Testung gab allerdings lediglich der gestörte Nierenmeridian hierzu einen Hinweis. Die Niere hat in der chinesischen Medizin u.a. großen Bezug zum Nervensystem.
Die Stoffwechselproblematiken sind in der Regel immer auch mit einem Ungleichgewicht der Mineralstoffe und Spurenelemente verbunden, welches zum einen der Fütterung (zuviel) und auch der allgemein schlechteren Qualität des Grundfutters geschuldet ist.
Es wäre interessant einen Fall über längere Zeit zu begleiten, um über die Bioresonanz noch individueller behandeln zu können.
Zum Abschluss noch ein Video von einem Pferd, welches wie man sieht massive Shivering-Symptomatik zeigt. Untypisch in diesem Fall ist die Tatsache, das er das Zittern nicht immer hatte. Das Pferd wurde gemäß den individuellen Testergebnissen behandelt. Mineralstoffe (u.a. Mangan) wurden substituiert, der Säure-Basen-Haushalt ausgeglichen und es kamen noch verschiedene andere Mittel zum Einsatz, u.a. um den Stoffwechsel zu regulieren und enzymatische Dysbalancen auszugleichen.
Das Zittern verschwand fast vollständig.
Gedanken zum „Artgerecht“-Trend
- am Mai 31, 2024
- von Brigitte Köster
- in Allgemein
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Eines vorweg … ich hasse schwarz-weiß Denken. In jeder Beziehung. Und deshalb jagen Sätze wie: „alle Pferde in Offenstallhaltung leben artgerecht“, oder „alle Pferde in Boxen sind arme Geschöpfe“ meinen Adrenalinspiegel nach oben.
Was genau bedeutet artgerecht in der heutigen Zeit? Ist es nicht auch so das wir immer nur versuchen können, den Pferden ein möglichst „artgerechtes Umfeld“ zu schaffen? Dazu gehört aber meines Erachtens nicht nur die eigentliche Haltung, sondern auch der Umgang.
Ich habe mir über dieses Thema tatsächlich sehr viele Gedanken gemacht und war lange hin- und hergerissen. Und irgendwie wollen die vielen Ausführungen im Netz über die allheilige Offenstallhaltung und die komplett unartgerechte Boxenhaltung nicht so Recht mit dem korrelieren, was ich jeden Tag in der Realität sehe.
Grundsätzlich finde ich es richtig und wichtig Aspekte der Haltung und des Umgangs (bzw. die Grundeinstellung) zu unseren Pferden ständig zu optimieren und zu verbessern. Das betrifft aber eben alle Faktoren. So erlebe ich immer wieder, das Pferde in eine Offenstallhaltung gesteckt werden und dort mehr oder weniger ihrem Schicksal überlassen werden. Nicht selten stehen da traurige Pferde, die augenscheinlich nicht mehr viel Lebenslust verspüren. Im Gegensatz dazu kenne ich viele Pferde, die in einer klassischen Boxenhaltung viel Weidegang bekommen, mit denen gearbeitet wird und die fröhlich in die Welt schauen. Natürlich gibt es diese Phänomene auch anders herum.
Weiterhin hängt es meines Erachtens viel mit dem „Verwendungszweck“ zusammen. Ich habe noch keine Studie gefunden, die belegt, das Offenstallkonzepten für Sportpferde funktionieren. Ich hatte da große Hoffnungen bei den „Aktiv-Ställen“, aber auch da habe ich persönlich die Erfahrung gemacht das es sehr schwierig ist. Immer wieder erlebe ich Pferde, die ausgelaugt sind, weil sie nicht, oder nur unter hohem Stressaufwand ans Futter kommen. Zudem halte ich hier die gesundheitliche Belastung durch E-Smog etc. durch die dauernde Überwachung mittels Transponder, bzw. der dazu installierten Geräte ebenfalls für nicht ganz unerheblich und keineswegs natürlich.
Vielleicht sollten auch hier das entweder / oder Denken abgeschaffen und sollten einen individuellen Blick auf die einzelnen Pferde werfen, denn darum geht es doch letztlich. Ich bin felsenfest davon überzeugt, das weder die eine, noch die andere Haltungsform für jedes Pferd geeignet ist.
Viel mehr Bauchschmerzen bereitet mir der Trend, das die Pferde unter dem Deckmantel der Fürsorge und Tierliebe sehr leiden und häufig krank werden. Die sogenannten Zivilisationskrankheiten wie Equines Cushing, Metabolisches Syndrom etc. nehmen weiterhin zu. Das alles sind Erkrankungen, die in den meisten Fällen zur Ursache haben, das das Verhältnis von benötigter Energie und zugeführter Energie nicht passt. Heisst im Klartext die Pferde wurden krank gefüttert, weil sie letztendlich zu wenig gearbeitet werden und in Relation dazu zuviel Futter bekommen haben. In den seltensten Fällen passiert das über das Futter welches in den Ställen zur Verfügung gestellt wird, sondern über das, was zusätzlich noch gegen und für alles mögliche gefüttert wird. Auf der anderen Seite wird die Arbeit (egal ob reiten, Bodenarbeit oder ähnliches) sehr eingeschränkt. Ein sehr fataler Trend, weil das alles Erkrankungen sind, die mit sehr schmerzhaften Symptomen für die Tiere einher gehen.
Interessanterweise findet man diese Erkrankungen bei den Sportpferden (vor allem auf höherem Niveau) so gut wie garnicht.
Ein weiteres Beispiel: Jedes Jahr kursieren in den sozialen Medien empörte Threads über die „Kirmesponys“. Die Empörung der Pferdeliebhaber ist riesengroß. Es gibt aber Untersuchungen einer Universität an diesen Ponys, die belegen, das diese signifikant seltener unter metabolischen Störungen leiden. Sicher kann man darüber diskutieren, ob das ständige im Kreis laufen psychische Traumen verursacht … aber mal ehrlich, die machen das nicht jeden Tag und keine 8 Stunden hintereinander. Und es ist auch nicht so (wie schon öfter gelesen) das den ganzen Tag irgendwelche übergewichtigen Kinder in den Rücken der Ponys plumpsen.
Mein Fazit bei den Überlegungen ist, das eine individuelle Betrachtungsweise von Nöten ist. Wir sollten zum Wohle der Pferde mehr Toleranz und Miteinander walten lassen. Das gilt sowohl für die Haltung als auch für die Reitweisen. Missstände sollten aufgedeckt werden auf beiden Seiten. Jeder Besitzer sollte sich mit allen Bedürfnissen seines Pferdes auseinandersetzen und sein Pferd ein Pferd sein lassen und es nicht zum Kuscheltier mutieren zu lassen.
!! Masterclass Bioresonanz !!
- am Mai 04, 2024
- von Brigitte Köster
- in News & Events
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Die Medizin der Zukunft wird die Medizin der Frequenzen sein.
Albert Einstein
Pünktlich zum astrologischen Quantensprung in eine neue Zeitqualität, freuen wir uns in den neu erstellten Seminarräumen des Bettinghofs nun endlich die Bioresonanz Masterclass anbieten zu können.
An zwei Tagen werden wir Euch geballtes Wissen aus unserer langjähriger Tätigkeit als Bioresonanztherapeuten und als Ausbilder im Vet-Bereich der Fa. Rayonex vermitteln.
Unser Ziel dabei ist sowohl theoretisch, als auch praktisch in diese Therapieform einzutauchen und kreativ die verschiedenen Möglichkeiten der Diagnose und Behandlung zu erarbeiten.
Der Fokus liegt auf der ganzheitlichen Betrachtung der Tiere unter Einbeziehung von Körper, Geist und Seele und unter Ausnutzung aller Module, die uns die Geräte bieten.
Gemeinsam werden wir Therapiepläne erarbeiten bei denen wir auch andere Behandlungsmethoden mit einbeziehen, bzw. diese kombinieren. Dafür stehen uns umfangreiche Testsätze von verschiedenen Firmen zur Verfügung.
Da es bei der Bioresonanz und auch bei den meisten anderen naturheilkundlichen Therapiearten sehr wichtig ist auch als Therapeut energetisch gut aufgestellt zu sein und das Konzept der Energie zu verstehen, haben wir für den Samstag Abend ein besonderes Highlight geplant. Die liebe Constanze Taralli von Yoga Now in Attendorn wird mit uns ein wenig Achtsamkeitstraining in Form von einer kurzen Meditation und anderen entspannenden Tools machen, so das auch wir energetisch gestärkt in den Sonntag starten können.
Datum: 24.-25.08.2024 auf dem Bettinghof in Kirchhundem
Preis: € 280,00 incl. Skript, Getränke und kleine Snacks.
Für weitere Informationen: email@thp-koester.de
Säure Basen Haushalt
- am September 27, 2023
- von Brigitte Köster
- in Allgemein
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Über den Säure-Basen-Haushalt, bzw. seine Entgleisung wird bei Mensch und Tier viel geredet. Doch um was genau geht es da? Was ist der Säure-Basen-Haushalt eigentlich und wie kann er aus dem Gleichgewicht gebracht werden?
Diesen Fragen möchte ich mich heute widmen, da in der Tat die Störungen sowohl bei Pferden als auch bei Hunden extrem häufig sind.
Hier zunächst eine wissenschaftliche Definition, was der Säure-Basen-Haushalt ist:
Der Säure-Basen-Haushalt ist ein physiologischer Regelkreis, der den pH-Wert des Blutes in einem relativ konstanten Bereich hält. Der Referenzbereich des pH-Wertes liegt beim Menschen zwischen 7,35 und 7,45. Unterschreitet der Wert 7,35 spricht man von einer Azidose (Übersäuerung), liegt er über 7,45 von einer Alkalose.
Der Säure-Basen-Haushalt kann generell über den Stoffwechsel (Ausscheidung über die Niere) oder über die Atmung (Abatmung von CO2 über die Lunge) reguliert werden. Es gibt verschiedene Puffersysteme des Blutes. Das wichtigste ist das Kohlensäure-Bicarbonat-System. Weitere Blutpuffersind das Phosphat-Puffersystem, das Proteinat-Puffersystem und das Hämoglobin, welches ebenfalls als leichter Puffer dient.
aus DocCheck Flexikon
Wir sehen, es handelt sich um einen elementaren Regelkreislauf, der für das reibungslose Funktionieren des Organismus existentiell ist. Grundsätzlich ist es so, das einige Bereiche (z.B. der Magen) eher sauer sind, andere dagegen eher basisch. (z.B. Blut). Nun ist aber der Organismus mit intelligenten Systemen ausgestattet, die, unter normalen Bedingungen eine Balance (oder Homöostase) gewährleisten. Ein Zuviel an Säuren wird entsorgt und ausgeschieden.
Fallen allerdings soviel Säuren an, das die „Entsorgungsorgane“ überfordert sind, muss eine Zwischenlagerung stattfinden.
Mit Hilfe von Mineralstoffen (z.B. Calcium oder Magnesium) werden die Säuren neutralisiert, da sie ansonsten die Eingeweide verätzen würden. Neutralisierte Säuren sind Salze. Diese Salze werden dann in verschiedenen Arealen „zwischengelagert“.
Wenn diese Einlagerungen überhand nehmen, führen sie in der Folge zu den unterschiedlichsten Beschwerden, wie Arthrose (Gelenke) Steine (Nieren, Galle), eine allgemeine Verschlankung des Bindegewebes und der Faszien und vieles mehr.
Je mehr Säuren angeflutet werden, desto mehr Mineralstoffe werden für die Neutralisierung benötigt. Das heisst der Bedarf an basischen Mineralstoffen geht weit über das übliche Mass hinaus und kann über die normale Fütterung nicht mehr abgedeckt werden. Über kurz oder lang entwickelt sich ein chronischer Mineralstoffmangel.
Die Folgen eines Säureüberschusses (Azidose) sind sehr vielfältig:
- Das Zellmembranpotential wird verschoben
- Der Blutfluss, Sauerstofftransport, Nährstofftransport, die Hormonbildung, die Reizleitung des Nervensystems werden eingeschränkt
- Der regulative Spielraum nimmt ab
- Es findet eine Entmineralisierung statt
um nur Einige zu nennen.
Ebenso vielfältig sind die Symptome:
- Infektanfälligkeit
- Allergien
- Koliken
- Chronische Schmerzleiden (Arthrose)
- Funktionsstörungen der Ausscheidungsorgane
- Diabetes
- Depressionen
- Dysbiose der Darmflora (wird in Teil 2 noch ausführlich besprochen)
Die Ursachen der Übersäuerung ergeben sich schon aus der Definition. Es ist im Grunde genommen eine Überlastung mit Toxinen, wie z.B. synthetische Zusatz- und Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Geschmacksverstärker, Toxine, die von Bakterien und Pilzen ausgeschieden werden, Umweltgifte etc.
Einen hohen Stellenwert nehmen auch die psychischen Belastungen in Form von Stress, Angst, Sorge, Ärger ein, ebenso wie geopathische Belastungen und E-Smog.
Einige dieser Ursachen (z.B. E-Smog, geoapathische Belastungen) sind schwer zu bekämpfen, da sie mittlerweile fast überall anwesend sind. Umso wichtiger ist es, bei einer Exposition den Organismus zu unterstützen und dafür zu sorgen, dass keine zusätzlichen Belastungen hinzu kommen, und das die Ausscheidungsorgane optimal funktionieren.
Der Hinweis auf die Überprüfung des Futters ist eigentlich obsolet. Das Futter, sowohl bei Pferd und Hund sollte möglichst naturbelassen und frei von den oben genannten Zusatzstoffen sein.
Bei Pferden immer ein großes Thema ist die Silage, bzw. Heulage. Auch hier muss klar sein, das es grundsätzlich kein geeignetes Pferdefutter ist. Deshalb sollte man gerade hier den Säure-Basen-Haushalt besonders im Auge behalten, oder sogar ganzjährig Gegenwirken, indem man die entsprechenden Mineralien zu füttert.
Meinen Patientenbesitzern empfehle ich eine halbjährliche Überprüfung mittels der Bioresonanz-Testung. Damit ist gewährleistet das es erst garnicht zu groben Entgleisungen kommt.
Für mehr Informationen können Sie mich gerne anrufen. 0176 – 22685102
Alle Jahre wieder …
- am März 27, 2022
- von Brigitte Köster
- in Allgemein
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Nun ist es wieder soweit … die Sonne hat an Kraft gewonnen, es wird wärmer und schon beginnt wie in jedem Jahr die leidige Zeckensaison.
Hier noch einmal der Text des Blogbeitrags vom letzten Jahr, dem es nichts hinzu zu fügen gibt. ;-)
In der Februar Ausgabe der Zeitschrift für Ganzheitliche Tiermedizin gab es eine lange Zusammenfassung über die Möglichkeiten der Bekämpfung. Fazit: Es gibt kein Allheilmittel. Man muss verschiedene Sachen probieren, da es offensichtlich so ist, das die angebotenen Mittel (von SpotOns über Halsbänder etc.) nicht bei jedem Tier gleichermassen greifen. Ebenso wie man feststellen kann, das es Tiere gibt, die die reinsten Zeckenschleudern sind, und wieder andere, die nur sehr wenig Befall haben.
Ich möchte in diesem Beitrag nicht auf die verschiedenen Zeckenarten, ihre Herkunft, Verbreitung usw. eingehen, da darüber schon sehr viel geschrieben wurde.
In diesem Zusammenhang finde ich es sehr interessant das in einer Studie festgestellt wurde, das auf beweideten Flächen deutlich weniger Zecken nachgewiesen wurden und diese zusätzlich seltener mit Borrelien infiziert waren als auf nicht beweideten Kontrollflächen. Das heisst die Biodiversität trägt dazu bei, das sich das ökologische System selber reguliert.
Meine eigenen Beobachtung gehen in die Richtung, das es etwas mit dem individuellen Tier , bzw. dessen Organismus zu tun haben muss, ob es Zecken anzieht oder nicht. Und das sowohl auf physischer, als auch auf psychischer Ebene. Das heisst für mich, das Organismen, die gut aufgestellt sind für Zecken weniger interessant sind.
Das deckt sich m.E. auch damit, das in einem ökologischen System, dem wir ja alle angehören auf natürliche Weise für eine gewisse Ausgewogenheit gesorgt wird. Selbstverständlich gibt es Faktoren (wie z.B. die warmen Winter, oder die Nutzung der Flächen), die dem entgegenwirken und auf die wir nur bedingt Einfluss haben.
Allerdings können wir dafür sorgen, das der Organismus unserer Tiere gut aufgestellt ist. Das fängt bei der Ernährung an. Ich habe die Erfahrung gemacht, das es oft die Hunde sind, die ausschließlich mit Trockenfutter ernährt werden, die zu einem großen Zeckenbefall neigen. Diese Hunde werden in der Regel auch ein Defizit im Vitamin- und Mineralstoffbereich haben.
Auch kranke Hunde (insbesondere Stoffwechselerkrankungen) sind da ein beliebtes Opfer.
Es ist ja bekannt, das z.B. ein gestörter Säure-Basen-Haushalt ein guter Nährboden für Parasiten ist. Wie ich im letzten Beitrag bereits geschrieben habe, ist dieser bei vielen Hunden aus unterschiedlichsten Gründen gestört. Hier nochmal der Link zum Beitrag: https://www.thp-koester.de/saeure-basen-haushalt-teil-1/
Was kann ich also als Hundebesitzer tun?
Ich empfehle bei „gesunden“ Tieren eine Testung mit der Bioresonanz bzgl. folgender Parameter:
- Vitamine
- Mineralstoffe
- Spurenelementen
- Aminosäuren
- Überprüfung des Säure-Basen-Haushalts
- Futter-Check
Diese Parameter sind die Grundlage für einen optimal funktionierenden Stoffwechsel. Ein schlechter Stoffwechsel ändert auch den Geruch und die Ausdünstungen der Tiere, was wiederum die Zecken anzieht, da sie auf chemotaktile Reize reagieren.
Mein eigener Hund bekommt seit zwei Jahren zusätzlich immer zur Zeckensaison Schwarzkümmelöl übers Futter und Kokosöl äußerlich aufs Fell bevor ich spazieren gehe. Gute Erfahrung habe ich auch mit einem Bersteinhalsband gemacht.
Bei den SpotOns oder Sprays auf Basis von ätherischen Ölen habe ich persönlich das Gefühl. das die Hunde den Geruch nicht mögen. Hier würde ich mich aber über Erfahrungsberichte freuen.
So, das war mal ein kurzer Abriss über dieses immer wieder leidige Thema.
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