Stoffwechselerkrankungen


In den letzten 50 Jahren hat es einen rasanten Anstieg an Krankheiten gegeben, die früher entweder sehr rassespezifisch (z.B. Sommerekzem bei Isländern) oder nur ganz selten aufgetreten sind. (Headshaking, EMS, Cushing, KPU etc.)

Da stellt sich natürlich die Frage nach den Gründen dafür??

  • Zum Einen sind dies sicher die Umstände, die auch uns Menschen immer mehr belasten. Unsere Umwelt und die Böden ist stark belastet mit Pestiziden, Chemikalien, Schwermetallen etc. Auch die geopathischen Belastungen sollten nicht unterschätzt werden.
  • Zusätzlich werden die Organismen der Pferden  mit Impfungen und Wurmkuren belastet. Eine Impfdiskussion soll an dieser Stelle nicht geführt werden, da ohnehin zumindest die Sportpferde einer Impfpflicht unterliegen. Eine Impfung stellt immer eine Belastung des Immunsystems dar, und kann. insbesondere über ihre Trägerstoffe Schäden anrichten. Bei den Wurmkuren hat sich mittlerweile in vielen Ställen die sehr sinnvolle selektive Entwurmung durchgesetzt.
  • Über das Grundfutter kann die Mineralstoffversorgung nicht mehr gewährleistet werden, da die Qualität durch die Belastung der Böden zu schlecht ist.
  • Die Kreativität der Futtermittelindustrie kennt keine Grenzen, dadurch sind die Pferde teilweise überversorgt, und der Stoffwechsel ist mit der Verarbeitung stark gefordert.
  • Hinzu kommt ein hoher Virendruck. Es wird von einer Durchseuchung des Pferdebestandes mit Herpes von 80% und mit Borna von 30%. Headshaking z.B. wurde früher mit dem Thema Allergie – Überempfindlichkeit abgehakt. Heute weiß man, dass auch Viren ursächlich sein können.
  • Einige dieser Erkrankungen sieht man vornehmlich bei Pferden/Ponys, die nicht gearbeitet werden. Ein Pferd ist ein Fluchttier und als solches ist der Organismus darauf ausgerichtet sich viel zu bewegen. Wenn die Bewegung nicht gewährleistet ist und die Futterrationen diesem Umstand nicht angepasst werden, kommt es zu den „Wohlstandserkrankungen“.

All diese Faktoren sind eine immense Herausforderung für den Stoffwechsel , der diese Belastungen zunächst kompensiert. Dabei sind aber insbesondere die Entgiftungsorgane und das Immunsystem permanent in Höchstleistung. Da  all diese Faktoren als Ganzes, und insbesondere als Dauerstressor auf den Organismus einwirken, wird es über kurz oder lang zur Manifestierung einer Krankheit kommen. 

Ein zusätzlicher, nicht zu unterschätzender Aspekt ist die veränderte Beziehung zwischen den Pferden und seinen Besitzern. Waren die Pferde früher eher Nutztiere, so sind sie heute mehr Sport- oder Freizeitpartner. Dadurch sind die emotionalen Bindungen stärker und der Mensch ist bestrebt nur das Beste für seinen vierbeinigen Freund zu tun. Grundätzlich ist das sicher nicht schlecht, führt allerdings oft auch zu einer Vermenschlichung der Pferde.

Da sich diese Krankheiten in der Regel langsam entwickeln, sollte man regelmäßig den Vitamin-, Mineralstoffe-und Spurenelementstatus überprüfen lassen.  Auch die Enzyme, sowie der Status der Entgiftungsorgane können Aufschluss über eine schleichende Stoffwechselentgleisung geben. Hier bietet sich die Bioresonanzanalyse an, da hiermit bereits Blockaden festgestellt werden können, die im Blut noch nicht manifestiert sind.

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